Situation des Holzbaus_

Bleibt es eine Erfolgsgeschichte? In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Holzbau überaus gut entwickelt. Der Anteil reiner Holzbaukonstruktionen – über die Holznutzung in Dachstühlen hinaus – liegt mittlerweile im Bundesdurchschnitt bei etwa 15 Prozent. Durch die aktuelle Nachhaltigkeitsdebatte erfährt das Bauen mit dem nachhaltigen Werkstoff Holz neue Wertschätzung in der Fachwelt und erschließt über seine Umweltvorteile zunehmend auch bisher ungekannte Märkte.

Naturgemäß wächst dadurch das Informationsbedürfnis potenzieller Auftraggeber und der Fachwelt. Bauherren, Planer und Handwerk verlangen mehr denn je nach einer kompententen Einrichtung, die neutral über den Baustoff Holz aufklärt und einen produktiven Dialog zwischen der Branche und der Bauwelt sicherstellt.

Gemeinschaftsmarketing – quo vadis?

Seit das Bundesverfassungsgericht im Juni 2009 dem Holzabsatzfonds die Finanzierung entzogen hat, bemüht sich die Forst- und Holzwirtschaft um die Neuordnung einer gemeinschaftlichen Holzabsatzförderung. Es ist ein schwieriges Unterfangen – und die Leistungen des INFORMATIONSDIENST HOLZ existieren so lange nur äußerst eingeschränkt.

Der Informationsverein Holz e.V. begleitet diesen Prozess im Interesse von Holzbau-Handwerk, Wirtschaft und Lehre sowie Architekten und Ingenieuren, indem er sich an erster Stelle für den Fortbestand der neutralen Leistungen des INFORMATIONSDIENST HOLZ einsetzt. Holzbauunternehmer, Planer und Hochschullehrer gründeten den Verein im Dezember 2009.